Babymatratzen - Die wichtigsten Eigenschaften für einen gesunden Schlaf

Für Babys und Kinder ist ein gesunder Schlafplatz besonders wichtig, da sie in der Regel viel schlafen und damit lange Zeit im Liegen verbringen. Sicherheit und Schadstofffreiheit stehen hier an oberster Stelle.

 

Welche Eigenschaften sollte eine gute Babymatratze aufweisen?

Gute Matratzen gibt es aus verschiedenen Materialen und in verschiedenen Preisklassen. Matratzen können aus Schaumstoff, Kaltschaum oder Naturfasern sein, wichtig bei allen Materialen ist, dass sie schadstoffgeprüft sind. Babymatratzen aus natürlichen Materialen können zum Beispiel aus Kokosfasern und Naturkautschuk sein, die eine feste und gleichzeitig elastische Liegefläche bieten.

Größe Babybett, Größe Babymatratze und weitere wichtige Eigenschaften, die eine Babymatratze aufweisen sollte, Babymatratzen aus Naturfasern, aus Kaltschaum oder aus ...?

Zertifikate oder ein Gütesiegel an der Matratze geben darüber Aufschluss.
Vor dem Kauf kann man sich über die Testergebnisse von Öko-Test oder der Stiftung Warentest informieren. Hautverträglichkeit und Atmungsaktivität stehen an erster Stelle.
Um die Matratze möglichst lang vor Nässe zu schützen eignen sich wasserundurchlässige Matratzenauflagen, die auf die Matratze gespannt werden können. Alle Matratzenauflagen sollten bei 60°C waschbar sein.


Größe der Babymatratze


Das Standardmaß für Babymatratzen für Betten beträgt 70 cm in der Breite und 140 cm in der Länge und passt damit in die meisten Babybettchen. Diese Standardgröße reicht in der Regel vom Baby bis zum Kleinkind. Es gibt jedoch auch alternative Größen für kleinere oder größere Babybettchen.
Matratzen für Babywiegen oder Stubenwagen sind standardmäßig in den Größen von ca. 35x76 cm bis ca. 40x73 cm in ovaler Form oder 42x90 cm in rechteckiger Form erhältlich.
Da die meisten Babybettchen für ein Neugeborenes noch recht groß wirken, werden in den ersten Wochen und Monaten gern Stubenwagen bzw. Babywiegen genutzt. Da ein Stubenwagen viel kleiner als die Standard-Babybetten ist, bieten sie dem Neugeboren einen kleinen kuscheligen Schlafplatz für den Tag. Der Vorteil eines Stubenwagens ist, dass Sie sich immer in der Nähe ihres Babys aufhalten können, während es schläft. Beim Kauf sollten Sie daher auf vorhandene Räder am Stubenwagen achten. In der Regel kann ein Stubenwagen bis ca. 3-4 Monaten genutzt werden. Der Stubenwagen sollte spätestens dann mit einem Gitterbett ersetzt werden, wenn Ihr Baby anfängt, sich zu drehen und heranzuziehen.


Haben Sie sich für ein Babybettchen entschieden, kann man die Hälfte der Bettlänge zum Beispiel mit einem Stillkissen teilen. Das Baby sollte allerdings mit den Füßen zum Stillkissen liegen, damit die Luftzirkulation nicht behindert werden kann. Auch ein Betthimmel kann dazu beitragen, dass Wohlempfinden zu steigern, da es dem Schlafplatz einen gemütlichen "Raum" gibt. Auch hierbei muss darauf geachtet werden, einen atmungsaktiven, zum Beispiel halb transparenten Stoff zu achten. Kuscheltiere gehören in den ersten Monaten nicht ins Babybettchen, da sie in der Nacht die Atemwege blockieren können.

 

Genauso wichtig, wie die richtige Babymatratze ist das optimal dazu passende Babybettchen.

Babyschlafsack statt Decke

 

Für einen sicheren Babyschlaf eignen sich Babyschlafsäcke zu jeder Jahreszeit. Diese müssen jedoch immer für die des Babys passende Größe haben, um ein Hinein- oder auch Herausrutschen zu verhindern.

Winterschlafsäcke bestehen oft aus 2 Teilen, wobei der innere Teil bei wärmeren Temperaturen weggelassen werden kann. Eine Auswahl an Babyschlafsäcken gibt es hier:

Sterntaler - Schlafsack Gloria

 

 

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Die Standardbabybetten haben eine Größe von 140 cm x 70 cm. Es gibt jedoch auch Babybetten, die mitwachsen können, das heißt, ihre Größe kann so verändert werden, dass sie zuerst dem Baby und später dem Kleinkind einen langfristigen Ort der Ruhe ermöglichen. Auch gibt es Babybetten bei denen das Lattenrost höhenverstellbar ist. So braucht man sich beim Schlafenlegen des Babys anfangs nicht so tief bücken. Jedoch werden Sie schon schnell feststellen, dass das Baby weiter unten sicherer schläft, vor allem sobald es anfängt sich an Gegenständen hochzuziehen oder auch heranzuziehen. Von Vorteil sind ebenfalls Babybetten mit herausnehmbaren Gitterstäben, sodass man dem Kleinkind später ein Türchen zum selbstständigen Hinein- und hinaussteigen anbieten kann.


Sicherheit geprüft und zertifiziert

 

Wichtig beim Kauf ist das Gütesiegel, zum Beispiel dass es TÜV geprüft ist oder es das GS Zeichen ("Geprüfte Sicherheit") aufweist. Es ist in jedem Fall sicherzustellen, dass es aus schadstoffgeprüften Materialen hergestellt worden ist.


Was Sie im Babybett und Stubenwagen (unbedingt) vermeiden sollten:

  • Kissen
  • Kuscheltiere, Kuscheltücher/"Schnuffeltücher" (Gefahr, dass die Atemwege verdeckt werden und dadurch zu viel CO2 eingeatmet wird)
  • Stricke oder Leinen
  • Spieluhren oder andere batteriebetriebene Einschlafhilfen (Gefahr, dass die Batterien auslaufen!)
  • Bettnestchen, wenn es nicht gut befestigt werden kann oder locker sitzt

 

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