Babys Motorik fördern - mit Spiel und Spaß

Spielend zur Motorik: Was den Menschen ausmacht, ist seine Fähigkeit zur kontrollierten Feinmotorik. Um eben diese Motorik muss schon in den ersten Lebensmonaten geübt werden.

 

Motorik: das Zusammenspiel aus Nerven und Muskeln

Jeder Muskel des menschlichen Körpers ist durchzogen von einer Vielzahl an Nerven. Letztere leiten die Reize, die das Gehirn absendet, an die jeweiligen Muskeln weiter, damit sich diese willkürlich anspannen bzw. entspannen können. Das Zusammenspiel der Summe der Skelettmuskulatur und den peripheren Nerven wird unter dem Begriff der Motorik zusammengefasst. Im medizinischen Sinne bedeutet Motorik die Fähigkeit eines Lebewesens, sich (genauer genommen: seine Muskeln) selbstständig und willkürlich zu bewegen. Wie alles andere auch, muss die Motorik erst einmal erlernt werden, was in den ersten Lebensjahren erfolgt.

Die Nerven sind bei Geburt eines gesunden Säuglings bereits mit den Muskeln verbunden. Was es zu erlernen gilt, ist, die Leitfähigkeit der Nerven sukzessiv zu üben. Nur so werden später feinmotorische Bewegungen möglich. Bei Geburt sollten Säuglinge einen normalen Muskeltonus (natürliche Verspannung) vorweisen. Ist das Baby zu "schlaff" oder zu "versteift", sollte der Hintergrund dieses Umstandes untersucht werden. Andernfalls drohen Lerndefizite bei der Herausbildung der Motorik.

„Im ersten Lebensjahr läuft die motorische Entwicklung besonders rasant. Um frühkindliche Auffälligkeiten rechtzeitig zu entdecken und möglicherweise therapeutisch eingreifen zu können, sollten Eltern unbedingt alle Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen.“ (Quelle: windeln.de Magazin)

Nicht einfach dem Zufall überlassen

Bei gesunden Säuglingen ist dies aber die seltene Ausnahme. Allerdings sollten Eltern nicht einfach darauf vertrauen, dass sich ihr Kind alles selbst beibringen wird. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Motorik des Kindes zu unterstützen. Die wohl wichtigste Möglichkeit ist das Krabbeln. Zwar ist es nicht zwingend ein negatives Zeichen, wenn ein Baby das Krabbeln quasi überspringt und gleich die ersten Gehversuche unternimmt. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass Kinder, die im Babyalter nicht krabbelten, später in der Feinmotorik anderen Kindern leicht unterlegen sein können (freilich aber nicht müssen). Mit dem Krabbeln übt das Baby nicht nur die kontrollierte Fortbewegung, sondern auch das synchrone Nutzen seiner Gliedmaßen.

Tipps, wie Säuglinge motorische Fähigkeiten erlernen

Um das Krabbeln zu fördern, sollten Eltern ihr Baby auf den Bauch legen. Zwar gilt die Bauchlage bei Säuglingen als ungünstig, allerdings nur beim Schlafen. Für das Erlernen des Krabbelns ist die Bauchlage zwingende Voraussetzung. Um den Reiz zu schaffen, dass das Baby krabbelt, sollte ein beliebtes Spielzeug wenige Zentimeter vor dem Baby gelegt werden. Um es zu erreichen, wird es krabbeln müssen. Allerdings ist das Krabbeln nicht die einzige Möglichkeit, die Motorik zu üben. Auch Spielzeug kann ein geeignetes Mittel sein. Dazu gehören "haptische" Spielzeuge, also solche, die berührt werden wollen, wie Knete. Auch sollten Eltern darauf Wert legen, dass ihr Kind möglichst viel malt, was insbesondere die Feinmotorik der kompliziert aufgebauten Hände wesentlich fördert. Um letztlich auch den Gleichgewichtssinn eines Säuglings zu fördern, bietet sich das "Flugzeug-Spiel" an. Hierbei tragen Eltern ihr Baby in Bauchlage auf ihren Unterarmen, damit Kopf und Beine frei schweben. Aber nicht nur Muskeln, sondern auch die Haut sind von Nerven durchzogen, die es ebenso zu trainieren gilt. Sanfte Massagen trainieren die Reizrezeptoren der Haut des Kindes.

Fazit: Frühes erlernen beugt spätere Defizite vor

Im Säuglingsalter gibt es viel, was es erst zu erlernen gilt. Dazu gehört auch die Motorik. Neben dem Krabbeln gibt es eine Reihe von Spielen und Massagen, die die Motorik und Reizempfindlichkeit des Kindes wesentlich fördern und Defizite in den späteren Lebensjahren vorbeugen.

 

 

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Krabbeln wie ein Weltmeister:

Erfahren Sie mehr darüber, wie sie die Motorik Ihres Kindes sinnvoll unterstützen können und was Sie bei Auffälligkeiten in der Entwicklung tun können.

 

 

Fördern ohne zu überfordern:

Ziel ist es, die Beziehung zwischen Eltern und Kind auszubauen und zu stärken. Außerdem bietet der Treffpunkt für die Kleinen Kontaktmöglichkeiten zu anderen Babys.

 

 

Selbstheilungskräfte anregen:

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